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Künstliche Intelligenz für Anwalt in Salzburg: So setzen wir KI im Rechtswesen sicher ein

Wo früher stundenlang Akten geprüft recherchiert und Texte mühsam verglichen wurden, sorgt heute der digitale Fortschritt für spürbare Effizienz: Künstliche Intelligenz (KI) verändert auch die Arbeit in einer Anwaltskanzlei. Der Salzburger Rechtsanwalt Bernhard Loimer zeigt, wie KI im Rechtswesen den Kanzleialltag erleichtern kann – und welche Rolle Datenschutz sowie menschliche Expertise spielen.

„Prüfungen gehen deutlich schneller vonstatten und wir können Akten wesentlich effektiver vergleichen und studieren, wenn bereits eine Vorprüfung und Filterung stattgefunden hat“, sagt Rechtsanwalt Bernhard Loimer aus Salzburg. „Unsere Klientinnen und Klienten erhalten rascher fundierte Antworten auf ihre Anfragen, da wir uns schneller mit dem Kern der Sache befassen können.“ Außerdem bleibt mehr Zeit für persönliche Rechtsberatung.

Für seine Kollegin Gerhild Scharzenberger, das Kanzlei-Team und den Salzburger Anwalt selbst bedeutet das: effizientere Routinearbeit, mehr Zeit für strategische Rechtsanalyse und persönliche Beratung. Warum die Kanzlei auf moderne KI-Tools setzt? „Wir befinden uns an einer digitalen Zeitenwende und wollen diesen Fortschritt aktiv mitgestalten“, sagt Loimer. Deshalb investieren die Juristen laufend in Wissen und Weiterbildung rund um KI im Rechtsbereich.

Rechtsanwalt pocht auf Datenschutz

Seit mehreren Monaten arbeitet die Kanzlei Loimer Scharzenberger mit einer maßgeschneiderten, europäischen KI-Lösung, die für juristische Anwendungen optimiert wurde.

Sie hilft insbesondere bei …

  • der Recherche und Analyse rechtlicher Texte
  • der strukturierten Zusammenfassung umfangreicher Akten
  • präzisem Vergleichen von Dokumenten
  • der Formulierung juristischer Entwürfe

Datenschutz steht dabei immer im Mittelpunkt. „Personenbezogene Daten werden in jedem Fall vor jeder einzelnen Analyse anonymisiert“, erklärt Loimer. „Zudem setzen wir auf Systeme, die in der EU gehostet sind – im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung.“

KI bei Rechtsfragen: Menschlichkeit darf nicht auf der Strecke bleiben

Ein klarer Vorteil, den die Arbeit mit KI in der Rechtsanwaltskanzlei in Salzburg mit sich bringt, ist also die beachtliche Zeitersparnis. Ohne menschliche Kontrolle funktioniert das allerdings nicht. „Ungefiltert oder ungeprüft übernehmen wir nichts von dem, was uns die KI aufbereitet“, sagt Bernhard Loimer. 

KI ersetze Anwältinnen und Anwälte freilich nicht, eine Endkontrolle sei immer notwendig. „Die Freigabe liegt immer bei uns Profis. Dafür haften wir schließlich. Dass Entscheidungen allein durch die natürliche Intelligenz zu erfolgen haben, ist richtig – und beruhigend“, sagt er und nennt das Schlagwort „Human in the Loop“. In Zeiten künstlicher Intelligenzen bedeutet das, dass digitale Anfragen stets eine Begleitung durch einen Profi, einen Menschen, brauchen.

Dabei sieht der Salzburger Rechtsanwalt durchaus auch Grenzen für die KI. Etwa, wenn es um besonders komplexe Fälle geht. Beispiel Bauvorhaben: „Große Projekte sind so vielschichtig, dass dass KI uns zwar unterstützen, aber nicht ersetzen kann.“ Rechtliche Texte zu lesen und inhaltlich zu verstehen und daraus im Einzelfall die passende Lösung zu erarbeiten könne nicht auf eine Maschine abgewälzt werden, so Loimer.

Fazit: Fortschritt mit Verantwortung bei KI im Rechtswesen

Die Kanzlei Loimer & Scharzenberger in Salzburg zeigt, dass Künstliche Intelligenz im Recht nicht Zukunftsmusik, sondern gelebte Realität ist. Richtig eingesetzt, beschleunigt sie Prozesse, entlastet Teams und schafft Raum für persönliche Rechtsberatung – immer unter Wahrung höchster Datenschutzstandards. So verschmelzen digitale Effizienz und menschliche Verantwortung zu einem zukunftsfähigen Weg in der modernen Rechtsberatung.

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